In der Monatsinfo für den Fachhandel von November und Dezember werden wir mitteilen, dass leere Pfandflaschen nur noch bis zum 31. Dezember 23 durch Imbach zurückgenommen werden. Alternativ können Pfandflaschen auch überall dort zurückgegeben werden wo Pfandflaschen verkauft werden.
Falscher Mehltau reduziert italienische Weinproduktion
Laut ersten Schätzungen der Organisationen Assoenologi, Ismea und dem Weinverband Unione Italiana Vini (UIV) werden in diesem Jahr weniger als die durchschnittlichen 50 Millionen Hektoliter Wein in Italien erzeugt werden. Grund dafür ist der Falsche Mehltau, der in mehreren Regionen Italiens erhebliche Schäden verursacht hat. Die Pilzkrankheit hat vor allem Anbaugebiete des adriatischen Gebirgskamms befallen, in erster Linie Weinberge in den Abruzzen und in Molise. Dort rechnet man mit Verlusten von bis zu 40 Prozent. Aber auch viele Appellationen in den Marken, der Basilikata und Apulien erwarten Produktionsrückgänge von 25-30 Prozent.
Schwierig ist die Lage auch in Umbrien, Latium und Sizilien sowie auch in der Toskana. Biologisch arbeitende Winzer seien dabei stärker als andere betroffen.
Der Produktionsrückgang ist zwar für viele Betriebe ein Problem, kommt aber zu einer Zeit, in der die Lagerbestände massiv hoch sind. In vielen Appellationen wurden ohnehin die Hektarerträge für die kommende Ernte reglementiert und gesenkt. Auch die Krisendestillation ist immer wieder Thema in der italienischen Weinbranche.
„Der Falsche Mehltau kann das Problem der Bestände nicht lösen“, sagte Lamberto Frescobaldi, der Präsident der Unione Italiana Vini. „Eine Krankheit kann eine Schwäche des Systems nicht beheben. Wenn wir in diesem Jahr eine Produktion von weniger als den üblichen 50 Millionen Hektoliter haben sollten, wird dies auf einen Parasiten zurückzuführen sein.
Das Problem der Überproduktion ist aber ein Aspekt, den die Weinbaupolitik entschlossener angehen sollte“, fügte Frescobaldi hinzu. Auch die französischen Winzer leiden derzeit massiv unter dem Befall mit
Falschem Mehltau. Laut Schätzungen der Verbände sollen beispielweise etwa 55 Prozent der Rebstöcke im Bordelais befallen sein.
(ru / Quelle: Winenews)
Birgit Braunstein im Vinum
Gelebte Biodynamie
- 01.10.2023
- Vinum / Magazin für Weinkultur
Weine von Birgit Braunstein, Burgenland Gelebte Biodynamie Bisweilen muss man ein paar Jahre zurückblicken, wenn man einen Wein und seine Winzerin verstehen will. In diesem Fall sogar ein paar Jahre mehr, ungefähr 3000, um halbwegs genau zu sein. Um diese Zeit haben die Kelten mit dem Weinbau begonnen in der Region um Purbach am Neusiedler See, an der Südostflanke des Leithagebirges. Ganz so lange ist das Weingut von Birgit Braunstein zwar noch nicht aktiv, immerhin400 Jahre hat der Betrieb aber schon auf dem Buckel. Ihr Weg in die Biodynamie begann 1996 in Bordeaux, bei Graf Neippberg hat sie diese Art der Bewirtschaftung kennengelernt Wie sie heute sagt, war es ein regelrechtes Erweckungserlebnis und der Startschuss dafür, auch daheim umzustellen.
Nicht zuletzt, weil sie in der biologischen Bewirtschaftung die Möglichkeit sieht, den Betrieb auch künftigen Generationen übergeben zu können. Seit 2006 ist ihr Betrieb biozertifiziert, seit 2009 biodynamisch arbeitend und seit 2015 gibt es die Demeter-Zertifizierung. Kein einfacher Prozess, am Anfang war Birgit Braunstein in ihrer engeren Heimat allgemein als die Spinnerin verschrien. Ihr Komposthaufen, den es zur Gewinnung von Humus braucht, passte laut den Nachbarn nicht in das Landschaftsbild, es gab eine Anzeige. So weit die Geschichte.
In groben Zügen. Heute sind sowohl die Winzerin wie auch ihre Weine nicht nur in der Region anerkannt. Ihre individuellen Weine haben eine treue Fanbasis. Das hat nicht zuletzt mit der individuellen Handschrift zu tun, die sie jedem einzelnen Wein rnit auf den Weg gibt. Ein jeder steht für sich, und doch sind sie alle erkennbar aus derselben Hand.
Gerade die Böden rund um Purbach sind immer gut zu erkennen, sowohl die Muschelkalk- wie auch die Schieferböden. Beide sind zwar grundverschieden, aber dennoch typisch, Diese Spannung zwischen reifer Frucht und mineralischer Würze zeichnet die Weine Birgit Braunsteins aus. Die Entdeckung lohnt sich. Harald Scholl empfiehlt vier Charakterweine von Birgit Braunstein Birgit Braunstein, Purbach Chardonnay Felsenstein 2022 16 Punkte 12023 bis 2028 Ein echter Leithakalkwein, wie er im Buche steht: Er steht auf Muschelkalk, 30 Jahre alten Reben. Wurde spontan vergoren, keine Enzyme zugesetzt.
Sehr eigenständige Nase, wenig Primärfrucht, nur etwas Mango. Ist griffig am Gaumen, harmonische, gut integrierte Säure, zarter Schmelz. Ein eleganter Alleskönner für jeden Tag, der viel Eigenständigkeit fürs Geld bietet. 17.90 Franken (2021) www.
kueferweg.ch Birgit Braunstein, Purbach Pinot Blanc Brigid 2020 17 Punkte 12025 bis 2032 Die Reben stehen auf Schieferboden, wurde auf der Maische vergoren. Zeigt sich goldfarben im Glas. Duftet nach Feuerstein, Rauch, Orangenschale, Salbei, Walnuss. Ebenso kraftvoll am Gaumen, zeigt deutliche mineralische Würze, fast salzig, gestützt auf feinkörnige Gerbstoffe.
Ist ungemein vielschich tig, komplex und anhaltend. Ein grosser Speisenbegleiter. 30 Euro | Ab Hof www.weingut-braunstein.at Birgit Braunstein, Purbach Wildwux Rotweincuvee 2020 16.
5 Punkte 12023 bis 2030 Die Schieferböden sind regelrecht zu riechen. Zunächst noch rotfruchtig in der Nase, dann kommt dazu Kräuterwürze, im Mund füllend mit viel saftiger roter Beerenfrucht, auch ein Hauch Süssholz, etwas mineralisch-steinige Würze, gepuffert von zarter Extraktsüsse. Schmeichelnd und dicht, gefällt mit harmonischer Fülle, hat einen samtigen Abgang. 21 Franken www.fischer-weine.
ch Birgit Braunstein, Purbach Blaufränkisch Ried Glawarinza 2018 17 Punkte I 2025 bis 2030 Stammt von 45 Jahre alten Reben, die auf Muschelkalk stehen. In der Nase mit Brombeernoten, auch etwas Tabak, Schokoiade. Im Mund dann fein gewirkt, die Frucht ist da, aber auch mineralische Würze. Überaus ausbalanciert, engmaschig am Gaumen, feste Struktur, dennoch feingliedrig-komplex. Zarte Schokonoten im langen Finish.
29 Franken (2017) www.kueferweg.ch.
Neue Preise Brezza
- Nebbiolo 22 ( Art. 4332): WVK 15.87, Gastro 17.69, EVP 22.50
- Barolo 19 (Art. 4359): WVK 30.53, Gastro 35.42, EVP 45.00
- Barolo Cannubi 18 (Art. 4368): WVK 38.39, Gastro 44.03, EVP 56.00
Neuer Jahrgang Givry
Etwa Ende Oktober ist der neue Jahrgang Givry 2022 lieferbar.
Art. 73302: WVK 28.21, Gastro 33.02, EVP 42.00
Weine Le Cinciole
In Kürze werden wir wieder Petresco und Camalaione im Verkauf haben. Der Petresco braucht aus unserer Sicht noch wenige Monate Flaschenreifung, dies gerne den Kunden beim Kauf dazu sagen.
- Petresco 2019 (Art. 46709): WVK 36.08, Gastro 38.53, EVP 49.00
- Camalaione 2018 (Art. 4688): WVK 37.93, Gastro 41.67, EVP 53.00
Ernte Château Couronneau
Das Delinat-Weingut Château Couronneau kann in diesem Jahr fast keine roten und nur wenige weisse Trauben ernten: Mehr als 60% Verlust lautet die Prognose für dieses Jahr. Auch hier bewahrt die Vitalität der Reben und die hohe Biodiversität das Weingut wohl vor dem Komplettverlust der Ernte. Gut auch, dass Winzer Christophe Piat immer mehr auf robuste Rebsorten setzt – künftig wird das Weingut besser gegen Pilzkrankheiten aufgestellt sein.
Neuer Preis Brut Blanc de Noirs
per 1. Oktober 23 passt sich der Preis von Adank’s Brut Blanc de Noirs wie folgt an:
WVK 33.02, Gastro 34.97, EVP 42.00
Neue Preise Telmo
- Al-Muvedre 22 (Art. 62002): WVK 6.70, Gastro 8.29, EVP 10.50
- LZ 22 (Art. 64002): WVK 12.35, Gastro 15.00, EVP 19.00
- Corriente 21 (Art. 6431): WVK 11.79, Gastro 14.21, EVP 18.00
Nero 2021
In der heutigen Degustation hat sich der Jahrgang 21 vom Nero besser gezeigt als in den letzten paar Monaten und er wurde soeben wieder bestellt. Die Preise sind wie folgt:
- Nero 2021 (Art. 4731): WVK 13.21, Gastro 15.57, EVP 19.80
- Nero Chopine 2021 (Art. 47511): WVK 7.49, Gastro 8.65, EVP 11.00
